Prüfungsangst

Ganz ruhig, jeder hat mal angst vor einer Arbeit oder einer Präsentation das ist ganz normal. Blöd ist nur, wenn das dazu führt, das deine Klausur schlecht läuft. Hier nenne ich dir ein paar Tipps, mit den du deine Prüfungsangst bewältigen kannst.

1. Früh genug anfangen und Probe Klausuren

Man ist meist nervös, wenn man nicht genug gelernt hat oder gar nicht gelernt hat. Man hat, aber auch angst das man das gelernt einfach nicht anwenden kann. In allen drei Fällen ist es wichtig, das man früh genug anfängt. Je größer/länger die Klausur, desto früher sollte man anfangen zu lernen.

– für einen Test: 1 Woche (Wenn es nur Vokabeln sind reichen auch 3 Tage)

– für eine Klausur die 1–2 Stunde dauert: 2 Wochen

– für eine Klausur die 4 Stunden dauert: 3–4 Wochen

Ich weiß, dass 4 Wochen lange klingen. In der ersten Woche erst man alles wiederholen und sich anschauen was man noch kann und was nicht. In der zweiten Woche holt man dann Lücken auf, ende der dritten, kann man dann alles. In der letzten Woche machte man, dann Probe Klausuren die man sich bei den höheren Jahrgangsstufen geholt hat. Wichtig hierbei ist es, das man sich einen Timer setzt und das man nicht dauernd unterbrochen wird. Mach es so echt wie möglich, dann hast du auch in der eigentlichen Prüfung weniger angst. Wenn du den gleichen Lehrer hast wie die Stoffe über dir ist das noch besser. Lehrer sind faul sie nehmen oft die gleichen Fragen dran. In Mathematik und Physik werden dann noch ein paar Zahlen geändert und schon ist die Arbeit fertig. Und du hast es, dann leichter weil, du den Rechenweg ja schon kennst. Versuche dich auch schon frühzeitig auf die Fragestellungen der einzelnen Lehrer zu gewöhnen.

2. Atmen!

Das Wichtigste bei einer Prüfung ist die ruhe zu bewahren. Lese dir erst mal alles durch! Dann weißt du ungefähr, wie viel Zeit du brauchst und hast auch einen guten Überblick. Fang mit den leichten Aufgaben an und arbeite dich dann zu den Schwierigen hoch. Rechne dir immer am Ende Zeit ein, um deine Arbeit noch einmal durchzugehen, man findet immer noch einen Fehler. Wenn du nun wirklich gar keine Ahnung bei einer Aufgabe hast dann überspring sie erst mal und komm an Ende noch mal zurück. In manchen Fächern kann man auch den Lösungsweg einer Aufgabe auf eine andere übertragen dann hat an wenigstens irgendwas, da stehen auch, wenn es nicht komplett richtig ist.

3. Gar keine Ahnung?

Wenn du da jetzt davor sitzt und nicht mal den Blassen Schimmer hast, was die von dir verlangen, atme erst mal tief durch irgendwas weißt du immer. Lese dir nochmal alles genau durch. Manchmal ist die Antwort auch schon in einer anderen Aufgabe versteckt. Oder dir fällt doch noch irgendwas ein und wenn es nur ein Ansatz ist oder die Hälfte einer Formel schreib sie hin! Das schlimmste ist eine komplett blanke Arbeit abzugeben. Du kannst den Lehrer auch fragen, ob du sie nochmal Schreiben kannst. Wenn das nicht klappt, musst du die nächsten paar Stunden mündlich ins zeug legen oder fragen, ob du eine Präsentation zum Ausgleichen machen kannst.

 

4. Zeitprobleme

Wenn du die Klausur bekommst du dir als Erstes alles durch. Neigst du dazu Zeitprobleme zu bekommen? Schreib dir kurz auf ein Schmierblatt auf, wie lang du für jede Aufgabe brauchst. Das muss nicht ordentlich aussehen oder ausführlich. Jetzt fängst du an. Merkst du in der Arbeit das du für eine Aufgabe länger brauchst als geplant mach erst eine andere die schneller geht. So kriegst du vielleicht auch noch eine andere Idee sie zu lösen.

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